RITTERBURG

Zu Weihnachten bei meinen Schwiegereltern wird für die Kinder immer die große Ritterburg aufgebaut. Da wir aufgrund der Entfernung nur selten da sein können und sich Sohnemann sehnlichst eine ähnliche Burg gewünscht hat, war schnell der Plan gefasst, dass ich ihm eine baue. Nur besser sollte sie sein: platzsparend und mit Koffer.

Nach den ersten Überlegungen schien das recht einfach zu sein, aber wie immer steckt der Teufel im Detail: Wie realisiere ich zusammenklappbare Türme? Wie soll der große Turm in den viel schmaleren Koffer passen? Und wie kann die Zugbrücke sinnvoll integriert werden?

Obwohl ich zunächst nur zwei Wochen reine Arbeitszeit (nachmittags + abends) für das gesamte Projekt veranschlagt hatte, musste ich mich schnell eines Besseren belehren lassen. Die vielen zunächst nicht bedachten Detailfragen und natürlich auch meine Rolle im Familienleben haben dann mehr als drei Monate daraus gemacht. Aber: Das Ergebnis ist alle Mühe wert. Die liebevolle Verzierung meiner Frau macht aus der ohnehin schon schönen Burg ein echtes Liebhaberstück, das regelmäßig gerne bespielt wird 🙂

Ein schönes Bild folgt demnächst

Einblicke in die Entstehungsgeschichte